Nachweispflicht im Sinne des § 17 des Mindestlohngesetz
 
Arbeitgeber beachten bitte unbedingt § 17 Mindestlohngesetz, nach dem für Minijobber detaillierte Stundenaufzeichnungen zu führen sind. Eine Ausnahme gilt für Minijobber in Privathaushalten – hier besteht keine Aufzeichnungspflicht.
Als Nachweis im Sinne des § 17 des Mindestlohngesetzes kommen die maschinelle Zeiterfassung oder entsprechende manuelle Aufzeichnungen in Betracht. Die Aufzeichnungen sind mindestens wöchentlich zu führen, denn der Arbeitgeber ist verpflichtet, „Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren“. 
 
Zwei Formblätter für die manuelle Stundenaufzeichnung sowie Musterbeispiele, habe ich Ihnen zum herunterladen vorbereitet. Sie können zwischen den beiden Formularen wählen, welches Ihnen besser liegt.
 
Wichtig Hinweis: Auch Aushilfen haben Anspruch auf bezahlte Urlaubstage und bezahlte Krankentage. Die Prüfer der Rentenversicherung sind angewiesen, dieses bei den Prüfungen zu prüfen. Deshalb kennzeichnen Sie bitte die gewährten Urlaubstage in den Stundenaufzeichnungen!
 
Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Minijobzentrale.

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